Helisee Band III
Das Lied des Mondvogels.
Die Königin nickte und schlang das Ende des fertig gesponnenen Fadens um ihre Haspel. „Es geschah nicht ohne Grund, dass ich dich an meine Seite berufen habe, Ernestus. Und ich bin erleichtert, dass du meiner Einladung gefolgt bist. In dir – wie auch in deinem Vater – lebt etwas, was mir die Hoffnung verleiht, weiterhin an die Zukunft dieses Königreiches zu glauben.“
Die Handlung knüpft direkt an die Ereignisse von „Der Fluch des Drudenberges“ (Helisee, Band II) an. Ernestus begibt sich mit seinem Vater Durestân, dem Silbernen Ritter der Feenkönigin, an den königlichen Hoftag nach Saladûris. Dort wird er aufgrund von aufsehenerregenden Wundertaten, die seiner Verbindung mit den Feen von Nuithônia zugeschrieben werden, in das persönliche Gefolge der Königin Bertha berufen. Als sich das versammelte Heer des Königreiches in Marsch setzt, um gegen die Mauren ins Feld zu ziehen, ist der Platz des jungen Faïons an der Seite seiner neuen Dienstherrin. Am Berg Nemêtum droht eine furchtbare Schlacht gegen die Eindringlinge aus dem Süden, welche nicht nur mit herkömmlichen Mitteln ausgetragen wird. Ernestus ist dem Lied des geheimnisvollen Mondvogels auf der Spur und versucht mit allen Mitteln, eine Katastrophe zu verhindern…
Anathêna reist derweil durch Nuithônia und sucht überall nach den Spuren ihres verschollenen Liebsten. Am Drudenberg zeichnet sich die Wiederkehr einer machtvollen Herrscherin aus mythischer Zeit immer deutlicher ab. Verwirrende Nebel voller heulender schwarzer Hunde kriechen durch die Wälder und ein unsäglich harter Winter kündigt sich an. Da wird Anathêna von ihrer Mutter vor eine verhängnisvolle Entscheidung gestellt.
Zahlreiche Motive aus der Schweizer Sagenwelt und aus der keltisch-germanischen Überlieferung verspinnen sich zu einer märchenhaften Erzählung um einen uralten Bund zwischen Menschen und Feen. Ein farbenprächtiger Reigen innerer Mythenbilder und sagenhafter Gestalten.
Fantasy mit tiefen Wurzeln in realer Historie, Mythologie und Landschaft
«Helisee entführt seine Leser in eine fremde Welt, die – wenn man sich darauf einlässt – nicht mehr so einfach zu verlassen ist.» Manuela Hahn, «Lesenswertes aus dem Bücherhaus»
Helisee Band II
Der Fluch des Drudenberges.
Zweiter Teil der Helisee – Saga
«Dieses gefrässige Ungeheuer spottet der Schöpfung in höchstem Masse. Es fällt über die Abkömmlinge von Adam und Eva her, wie es ihm beliebt, und verschlingt sie mit Haut und Haar, sobald es ihrer habhaft wird. Es nennt sich selbst die Rauels und es hält sich für die Königin aller Waldteufel, Druden und Wilwisse. Das ist auch der Grund, warum dieser markante Hügel mit seinen zwei Kuppen gemeinhin als Drudenberg bezeichnet wird. Denn hier hat die Rauels ihre Heimstatt.»
Die Handlung knüpft direkt an die Ereignisse von Band I an. Ernestus und Anathêna erhalten im Feenreich Helisee von einer undurchschaubaren Wasserelbe den geheimen Auftrag, nach Birgunt zurückzukehren und dort den wieder aufgetauchten Helistein in Gewahrsam zu nehmen. Auf dieser gefahrvollen Reise werden sie an den unheimlichen Drudenberg verschlagen, wo sie unabsichtlich an einen jahrhundertealten Feenfluch rühren und in die tragische Geschichte eines unglücklichen Ritters hineingezogen werden…
Gleichzeitig verkündet Magister Erastrius, Eingeweihter in die alten Mysterien und Prophetien, dass ein kleines Mädchen aus Helikum dazu ausersehen ist, gemeinsam mit einem adligen Sänger vom Wendelsee den Fluch des Drudenberges zu brechen. Das ungleiche Gespann muss sich zunächst zusammenraufen und sieht sich in der Wildnis Nuithônias vielfachen Herausforderungen gegenübergestellt, denn die Menschenfresserin ist beileibe nicht die grösste Gefahr, welche vom Drudenberg ausgeht.
Und einmal mehr stellt sich heraus, dass Ernestus, der Sohn der Feenkönigin, und der rätselhafte Helistein eine tragende Rolle im Treiben der Schicksalsmächte spielen.
Zahlreiche Motive aus der Schweizer Sagenwelt und aus der keltisch-germanischen Überlieferung verspinnen sich zu einer märchenhaften Erzählung um einen uralten Bund zwischen Menschen und Feen. Ein farbenprächtiger Reigen innerer Mythenbilder und sagenhafter Gestalten.
Helvetic Fantasy mit tiefen Wurzeln in realer Historie, Mythologie und Landschaft.
Helisee
Der Ruf der Feenkönigin. Ein magischer Roman aus der Schweizer Sagenwelt.
"Ich bin mir sicher, dass nur du allein dieses besondere Werk vollbringen kannst. Und sei dir einer Sache bewusst: du bist bereits zu weit gegangen in dieser Geschichte, als dass du vor deiner Bestimmung jetzt noch davonlaufen könntest.″
Im 10. Jahrhundert gehört der westliche Teil der heutigen Schweiz zum Königreich Birgunt. Es ist eine wilde Gegend voller Wälder und Sümpfe, wo viele Menschen noch im Glauben an die alten Götter und Geister leben. Die gute Königin Bertha schützt dieses Land tapfer gegen räuberische Einfälle der mediterranen Mauren. Als der Hirtenjunge Ernestus, den die Leute im Dorf Erni nennen, eine ausgerissene Ziege in den Wald verfolgt, überschreitet er unabsichtlich die Grenze des verrufenen Landstriches Nuithônia. Seit Menschengedenken ist es verboten, dieses Gebiet am Fuss der Alpen zu betreten, denn es heisst, in seiner Wildnis verberge sich ein geheimnisvolles Tor in das verwunschene Reich Helisee, wo die Feenkönigin Helva Hof halten soll. Als Ernestus in Nuithônia einen aussergewöhnlichen Fund macht, gerät er in einen Strudel abenteuerlicher Ereignisse, die ihn nicht nur tief in die magische Wirklichkeit der Feen und Elben verwickeln, sondern auch die Frage aufwerfen, ob er wirklich derjenige ist, der er zu sein glaubt. Und auf welche Weise ist sein Schicksal wohl mit dem verwegenen Ritter Durestân Karassius verwoben, den es auf der Jagd nach einem weissen Hirsch ebenfalls nach Nuithônia verschlägt?
Eine tiefgründige Heimatgeschichte um Macht und Magie, Liebe und Freundschaft, Wunder und Wandlung, welche die überlieferten Sagen und Mythen der alten Schweiz zu neuem Leben erweckt.
Auch für YoungAdults geeignet.
Wurde für den Seraph 2024 nominiert
“(Alles) außer-gewöhnlich… ist der Roman „Helisee“. Es gibt nur wenige Bücher, die mich so faszinieren, dass ich sie mehrmals in meinem Leben lese. „Helisee“ gehört zu diesen Büchern und reiht sich in die Liste fantastischer Werke wie „Die unendliche Geschichte“ oder „Stein und Flöte“ ein.“ (Michel Seuret)
Drachenberg
Ein magischer Roman aus der Schweizer Sagenwelt.
Ein blutrünstiges Ungeheuer. Ein grausamer Opferkult. Ein geheimnisvolles Seevolk. Ein vergessener Schatz tief im Berg. Diese fantastische Neu-Erzählung alter Sagen und Legenden aus dem Berner Oberland beschwört eine Welt voller Magie und Abenteuer.
Auf der Alpennordseite herrschen zu Beginn des 6. Jahrhunderts dunkle Zeiten. Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches trägt die Region um den Thunersee den alten keltischen Namen Vendolindium und ist die Heimat von Nachfahren eines helvetischen Stammes, dessen Angehörigen eine enge Verbindung zum grossen See am Fuss der Schneeberge pflegen.
Zugleich huldigen diese Menschen aber einem grausamen Brauch: Jeweils an den Sonnwenden erwählen ihre Priester durch das Los zwei junge Leute, um sie einem blutrünstigen Drachen darzubringen, der tief im Berg haust und seit vielen Jahren das Seevolk bedroht.
Anêrios, der Sohn des Bootsbauers von Vernausium, hegt eine tiefe Abscheu gegen diese barbarischen Menschenopfer. Als das Los unvermutet auf seinen besten Freund fällt, nimmt das Leben des Jünglings eine dramatische Wende. In einem liebenswürdigen Wanderprediger, welcher in Vendolindium die christliche Botschaft verkündet, findet er einen wertvollen Verbündeten. Aber ausgerechnet eine hochnäsige Aristokratentochter aus der dekadenten Seestadt Raûlium und ein raubeiniger Söldnerführer begleiten ihn auf seine abenteuerliche Reise, um dem Treiben des Ungeheuers ein Ende zu bereiten.
Im Dunstkreis der überlieferten Sagen um den Heiligen Beatus und den Drachen vom Wendelsee entspinnt sich eine fesselnde Geschichte über Kelten und Romanen, Nixen und Feen, Zauberer und Zwerge, über den Missbrauch von Macht und über die tragende Kraft der Freundschaft.
Drachenberg schildert die dramatische Vorgeschichte zur Helisee-Saga. Trotz zahlreicher Verknüpfungen zur Hauptreihe erzählt dieser Roman aber eine eigene Geschichte und ist in sich abgeschlossen.
Mythenland
Schweizer Sagen vom Gantrisch. Illustrationen von Martin Aeschlimann.
Ein magisches Lesebuch. Ein sagenkundliches Nachschlagewerk. Eine Einladung, die heimischen Landschaften mit verzauberten Augen zu betrachten.
Der Gantrisch ist ein markanter Kalkberg zwischen dem Berner Oberland und dem westschweizerischen Üechtland – und das Wahrzeichen einer ganzen Region unweit der Sprach- und Kulturgrenze. Bis in die Neuzeit war dieser Landstrich mit seinem urtümlichen voralpinen Gepräge unwegsam und dünn besiedelt. Sinnigerweise haben hier zahlreiche Sagen, deren Wurzeln oft bis in vorkeltische Zeiten zurückreichen, dem Vergessen getrotzt. Diese überlieferten Geschichten erzählen von einer vergangenen Welt voller Magie und Wunderkraft, in der das Wirken und Trachten der Menschen auf schicksalhafte Weise mit dem Wohl des Landes und seiner vielfältigen Wesen verwoben ist.
Als passionierter Sagenerzähler hat der Autor die Fülle dieser symbolträchtigen und gehaltvollen Stoffe in jahrelanger Recherchetätigkeit zusammengetragen und überarbeitet. In diesem Buch erscheinen siebenundsiebzig überlieferte Geschichten aus dem zentralen Üechtland erstmals in einer umfassenden Sammlung vereint – in einer stilsicheren Sprache neu erzählt, stimmungsvoll illustriert und mit vielfältigen Anmerkungen über ihre mythologischen, historischen und kulturgeschichtlichen Hintergründe versehen.
Sagen sind nicht nur unterhaltsame Geschichten mit bisweilen unerwartet aktuellen Pointen, sondern vor allem auch Gefässe einer zeitlosen Volksweisheit und Spiegel jener charakteristischen Landschaften, aus denen sie hervorgegangen sind. Sie verbinden den modernen Menschen mit einem natürlichen archaischen Weltgefüge und beschwören immer wieder den wohltuenden Zauber des Augenblicks herauf.
Rezensionen
Mittelerde am Gantrisch
Was brauchen wir Hobbits und das Auenland? Wir haben ja den Gantrisch…
Martin Kohler, Bibliothek für Gestaltung, Bern
Eintauchen und geniessen
Der Roman entführt einen in eine längst vergessene vergangene Zeit. Bekannte Motive aus der Sagenwelt werden mit historischen Begebenheiten verwoben. Absolut empfehlenswert für Üechtlandliebhaber & Märlitanten.
Kundenbewertung, Orell Füssli
Mystische Reise in die Anderswelt
So wenig wie die Figuren des Romans dem Bannkreis der Anderswelt widerstehen, konnte ich mich dem Bann dieses Buch entziehen. Die Anderswelt mit ihren urtümlichen mystischen Landschaften und die Begegnung mit den wunderlichen Sagengestalten hat mich nicht mehr losgelassen. Ich freue mich bereits auf eine Fortsetzung der Geschichte!
Christiane Griffin
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